Das Kraftfahrt-Bundesamt berichtet monatlich über die Zulassungszahlen im Fahrzeugmarkt. Bezogen auf die aktuell zugelassenen Pkws und deren Antriebsarten sind folgende Zahlen in den ersten neun Monaten festzustellen:
Im Jahr 2026 wurden 2.220.000 Pkws neu zugelassen. Dies war ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 111.000 Pkws, und dies entspricht 5,3 Prozent.
Die Elektro-Pkws haben an Bedeutung gewonnen. In den ersten neun Monaten entfielen rund 28 Prozent der Neuzulassungen auf E-Motoren, knapp 40 Prozent auf Hybride, 20 Prozent auf Benziner und 12 Prozent auf Diesel. Der monatliche Anteil der E-Fahrzeuge ist von 22 Prozent der Neuzulassungen im Januar auf 34,5 Prozent im September gestiegen. Der Anteil der Hybridfahrzeuge ist nahezu identisch geblieben, während der Anteil der Benziner von 22,5 Prozent im Januar auf 17,4 Prozent im September und der Anteil der Dieselmotoren von 14,1 Prozent auf 9,0 Prozent sank.
In absoluten Zahlen erhöhte sich der E-Fahrzeugbestand von 2.034.000 Pkws am 01.Januar 2026 auf 2.648.000 Pkws zum 30. September 2026.
Wie aus Befragungen von Autohäusern zu entnehmen war, nehmen die Bestellungen bei den E-Fahrzeugen unter anderem aufgrund der hohen Kraftstoffpreise aktuell zu. Somit ist davon auszugehen, dass der E-Anteil auch weiterwächst.
Bisher sieht die Entwicklung wie folgt aus:
E-Anteil bei den jährlichen Neuzulassungen
| Jahr | E-Anteil |
|---|---|
| 2021 | 13,6 Prozent |
| 2022 | 17,5 Prozent |
| 2023 | 18,4 Prozent |
| 2024 | 13,5 Prozent |
| 2025 | 19,1 Prozent |
| 2026 | ca. 30,0 Prozent |
In den nächsten Jahren ist mit einer Zunahme des E-Anteils von jährlich mindestens circa fünf Prozent zu rechnen. Sollte diese Entwicklung eintreten, würde der E-Fahrzeugbestand bis 2030 auf acht Millionen Einheiten wachsen. Circa 12 Millionen Einheiten wären bei der aktuellen Quote von knapp 40 Prozent mit Hybridmotoren ausgestattet und 30 Millionen Pkws würden mit Benzin und Diesel betrieben.